Zollikon Zumikon

Auf zur Blüemlisalp

Von Zumikon führt ein gemächlicher Weg zur tiefst gelegenen Alp des Kantons.

Ein wunderschöner Weg führt von Zumikon zur tiefst gelegenen Alp des Kantons Zürich: der Blüemlisalp. Gestartet wird auf dem Zumiker Dorfplatz, der bequem mit der unterirdischen Bahn erreicht werden kann. Zwischen der reformierten Kirche und dem Gemeinschaftszentrum geht es den Chirchbüel hinunter bis kurz vor die Forchautobahn. Der Weg führt nach rechts und unter der Strasse Richtung Badi und Juch-Schule. Hier könnte für die Kinder auf dem grosszügigen Spielplatz schon eine kleine Spiel- und Kletter-Pause eingelegt werden. Vorbei an der Kläranlage in den Wald hinein erreicht die Wandergruppe nach rund 20 Minuten eine Weggabelung. Hier geht es nach links in den Mülitobelweg. Neben dem plätschernden Dorfbach schlängelt sich der breite Weg ein bisschen bergauf. Schon ist die erste Feuerstelle erreicht – obwohl es für eine Pause ja noch ein bisschen früh ist. Weitere Feuer- und Picknickstellen kommen auch noch.

Über den Limberg

Der Wanderer folgt nun dem Wegweiser «Limberg». Wer nicht ganz so weit laufen will, kann auch mit der Bahn bis zur Forch fahren und da den Spaziergang beginnen. Wer hier startet, ist schon ein bisschen früher am Limberg. Immer wieder bieten sich wundervolle Ausblicke auf den See, die Berge. Und es geht an Bauernhöfen vorbei, die Leckereien im eigenen Laden anbieten.

Verschiedene Wanderwege führen nun bergab zur Blüemlisalp. Wer möchte, kann noch einen Abstecher zum Bauernhof «chalte Hose» machen, der ebenfalls ein grosses Angebot in seinem Hofladen aufweist. Am reizvollsten ist wohl der Pfad über eine Kuhwiese. Wobei der Wanderer natürlich gut schauen sollte, wohin er seine Füsse stellt. Unter einer alten imposanten Eiche lockt auch schon die nächste Feuerstelle mit einem herrlichen Ausblick über den Zürisee. Zuviel sollte natürlich nicht gegessen werden, hat doch die Blüemlisalp auch Schmackhaftes auf der Speisekarte. Einen kurzen Treppenweg hinab und schon liegt der Hof zu Füssen. Für die Kinder gibt es einen Spielplatz und natürlich jede Menge Tiere – Ponys, Schweine und Hühner. Eindrucksvoll ist auch die riesige Sammlung an alten Kuhglocken.

Auch die schönste Pause ist mal vorbei und weiter geht es bergab Richtung Erlenbach. Im Erlenbacher Tobel, das rasch erreicht ist, gibt es einige Wasserfälle zu bestaunen. Scheint die Sonne zu heiss vom Himmel, gibt es hier auch einladende schattige Plätze. Nach rund einer Stunde Abstieg auch durch ein imposantes Wohngebiet endet die Wanderung am beschaulichen Erlenbacher Hafen. Von dort aus kann es gemütlich per Schiff nach Hause gehen. (bms)

Die Wanderung dauert rund 2,5 Stunden und erstreckt sich über rund 10 Kilometern mit wenigen Anstiegen.

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