Zollikon

Kleines Minus budgetiert

Zollikons Budget für das Jahr 2019 sieht einen geringen Aufwandüberschuss von 324 700 Franken vor. Der Steuer­fuss soll beibehalten werden.

Das Defizit von knapp 325 000 Franken resultiert aus der Erfolgsrechnung, die einen Aufwand von 185,3 Millionen Franken und einen Ertrag von 185,0 Millionen Franken vorsieht. Mit 53,6 Millionen Franken ist die Abgabe in den Finanzausgleich nach wie vor Zollikons grösste Aufwandposition. Es folgen der Personalaufwand mit 37,7 Millionen und der Sachaufwand mit 20,2 Millionen Franken. Der Anstieg des Personalaufwandes und des Sachaufwandes sei hauptsächlich auf steigende Schülerzahlen und die Neuausrichtung und Anpassungen an die Anforderungen des Lehrplans 21 zurückzuführen, teilt die Gemeinde mit. Allein vom Schuljahr 2017/2018 zum Schuljahr 2018/2019 sei die Zahl der Schüler erneut um 3,8 Prozent, d.h. um 49 Kinder und Jugendliche angestiegen und in den nächsten Jahren werde mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Die steigende Schülerzahl führe zu höheren Kosten in allen Bereichen. Bei der ICT für die Schule würden hohe Kosten anfallen, weil die Infrastruktur dringend erneuert und den Anforderungen des Lehrplans 21 entsprechend ausgebaut werden muss. Insgesamt steigen die Kosten für die Schule um 3,7 Millionen Franken auf 28,8 Millionen. Weitere Kostenanstiege werden ausserdem bei der Subjektsub­ventionierung im Bereich der vorschulischen familienergänzenden Kinderbetreuung und bei den Pflegekosten erwartet. Der Anstieg beträgt gegenüber dem Budget 2018 rund 0,4 Millionen Franken. Und ab 2019 müssen die Gemeinden neu einen Beitrag an den Bahninfrastrukturfonds des Kantons leisten: Der Beitrag von Zollikon beträgt ebenfalls 0,4 Millionen.

Neue Zuordnungen

Die Abschreibungen im Verwaltungsvermögen steigen gegenüber dem letztjährigen Budget 2018 um 5,6 Millionen auf 18,1 Millionen Franken. Davon entfallen 5,9 Millionen auf die einmalige Wertberichtigung der Liegenschaften, die vom Finanz-­ ins Verwaltungsvermögen überführt wurden. Insgesamt betragen die Investitionskosten für das Verwaltungsvermögen 31,7 Millionen Franken. Für Investitionsprojekte sind 14,3 Millionen Franken budgetiert. Die Überführung von Liegenschaften aus dem Finanzvermögen ins Verwaltungsvermögen schlägt mit 17,3 Millionen Franken zulasten der Investitionsrechnung 2019 für das Verwaltungsvermögen zu Buche. Umgekehrt wird die Investitionsrechnung 2019 des Finanzvermögens um diesen Betrag entlastet, sodass diese bei Investitionen in der Höhe von insgesamt 1,7 Millionen Franken einen Einnahmenüberschuss von 15,6 Millionen Franken ausweist.

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