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Rad-WM 2024: rote Köpfe beim lokalen Gewerbe

Von Aline Sloksnath ‒ 30. März 2023

Im Herbst 2024 werden Para-Athletinnen und Junioren ­zusammen mit der Elite an den Rad-Weltmeisterschaften kämpfen. Die Rennstrecken führen auch durch Zollikon  und Zumikon. Der Gewerbe­verein hat Rekurs erhoben.

Das Verkehrskonzept der Kantonspolizei Zürich zeigt: Zollikon und Zumikon werden grösstenteils isoliert sein. (Bild: zvg)
Das Verkehrskonzept der Kantonspolizei Zürich zeigt: Zollikon und Zumikon werden grösstenteils isoliert sein. (Bild: zvg)

Vom 21. bis 29. September 2024 finden im Kanton Zürich die UCI-Rad- und Para-Cycling-Strassen-Weltmeisterschaften statt. Die Routen führen durch die Stadt Zürich und 32 Gemeinden im Kanton, auch durch Zollikon und Zumikon (wir berichteten in Ausgabe 9/23).

Der Grossanlass unter dem Motto «Die Rennen sollen zu den Leuten kommen» – für Velo-Fans wohl ein Highlight – beunruhigt das lokale Gewerbe. Die Strassen sollen an den Tagen, an denen die Rennen durch die Gemeinden führen, frühmorgens bis spätabends geschlossen sein, was eine massive Beeinträchtigung für die lokalen Geschäfte mit sich bringen wird. Lieferfahrten, Zubringerdienste und auch das Tagesgeschäft werden eingeschränkt oder wären gar nicht möglich. Einige Zolliker Gewerbeinhaberinnen und Geschäftsführer denken gar über Betriebsferien in dieser Zeit nach.

Der Gewerbeverein Zollikon hat gegen die Streckenführung der Rad-WM Rekurs beim Kanton eingereicht mit Unterstützung des Gewerbeverbands Bezirk Meilen unter der Leitung von Marianne Zambotti-­Hauser. Sie war an der GV ebenfalls anwesend. An der gut besuchten Generalversammlung vom vergangenen Freitag war die WM das ­Thema. Zwar dankbar, dass diese so früh kommuniziert wurde, bemängelten die Mitglieder die damit verbundenen Einschränkungen und Herausforderungen. Eine Antwort auf die Fragen, wer vom Grossanlass profitieren wird und wer einstecken muss, ist noch nicht gefunden. Doch gemäss Aussage der anwesenden Verantwortlichen, Daniel Rupf, Gesamtprojektleiter des Lokalen Organisationskomitees, und Thomas Iseli, Chef Verkehrspolizei, sind sie bereit, eine Lösung zu finden.

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