Gewerbeverein auf Spritztour

Von Claudia Eberle-Fröhlich ‒ 11. Mai 2023

Lädt der Gewerbeverein ein, kommen fast alle – sogar die Gemeinderäte.

In drei Gruppen üben Mitglieder und Gäste des Gewerbevereins auf dem Rettungsboot Nautilus die Kunst des Navigierens. (Bilder: cef)
In drei Gruppen üben Mitglieder und Gäste des Gewerbevereins auf dem Rettungsboot Nautilus die Kunst des Navigierens. (Bilder: cef)

Die Veranstaltung vom vergangenen Donnerstag fand nicht wie üblich in einem Gwerbler-Betrieb statt, sondern im Bootshaus der Seeretter mit der Einsatzzen­trale neben dem Seebad Zollikon. Dies kurz vor dessen Eröffnung am Wochenende. An diesem Abend war alles perfekt, das Wetter, die Temperatur und die Stimmung. ­Roman Ribi, Präsident des Gewerbevereins Zollikon, begrüsste die Mitglieder und Gäste. Er freute sich über die Anwesenheit von Sandra Sonderegger, Präsidentin des Zumiker Gewerbevereins, von Gemeindepräsident Sascha Ullmann und den Gemeinderäten Patrick Dümmler und André Müller.

Was passiert mit einem brennenden Schiff? Was, wenn beim Stand-Up-Paddeln ein Gewitter aufkommt, Menschen in Seenot geraten oder Benzin aus einem Motorboottank ausläuft? «Für alle diese Notfälle sind die 23 Seeretterinnen und Seeretter während 365 Tagen im Jahr auf Pickett», erklärte Stefan Meier, Obmann der Zolliker Seeretter. ­«Besonders an Wochenenden und Abenden häufen sich Unfälle und Noteinsätze.» An diesem Abend war kein Einsatz nötig – und das Seeretterteam konnte den Gästen anhand ihrer Utensilien zeigen, wie und mit was sie jeweils helfen.

Ein Highlight war die Fahrt mit dem Rettungsboot Nautilus Jahrgang 1991. Eine Besonderheit sind die beiden Jetantriebe, die je einen Wasserstrahl erzeugen und dem Boot dadurch erlauben, näher an den Unfallort zu gelangen. Auch die Hebebühne am Heck des Bootes vereinfacht die Taucheinsätze. In drei Gruppen bekamen die Gäste nicht nur einen Einblick in sämt­liche Rettungsmassnahmen auf dem Boot – sie konnten diese sogar selbst ausprobieren. Im Steuerstand die Kunst des Navigierens erfahren und an der Wasserspritze der Kraft des Wassers standhalten. Dafür braucht es zwei Personen. Diese Aktion bereitete den Besuchern Spass. Dabei wurde die eine und andere Person nassgespritzt, zum Vergnügen der übrigen Passagiere.

Zum gemütlichen Ausklang des ­informativen Abends bewirtete das Seeretterteam die Gäste im Festzelt.

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