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«Das Feuerwerk gehört zur DNA des Festes»

Von Birgit Müller-Schlieper ‒ 13. Juli 2023

Der Zumiker Andreas Hugi erlebte das Züri Fäscht als vollen Erfolg. Der CEO der PR-Agentur «furrerhugi» zieht Bilanz.

Ein entspannter Andreas Hugi an der Medienkonferenz nach dem Züri Fäscht. (Bild: zvg)
Ein entspannter Andreas Hugi an der Medienkonferenz nach dem Züri Fäscht. (Bild: zvg)

Seit 2018 unterstützt die Agentur von Andreas Hugi den Event bei der Gesamtkommunikation, das heisst bei der PR- und Medienarbeit, dem Marketing und der Krisenkommunikation. Sein Fazit: Besser hätte es nicht laufen können. «Wir wissen, dass das Wetter eine entscheidende Rolle spielt. Da hatten wir dieses Jahr traumhafte Bedingungen. Auch das breit aufgestellte Programm war ein Grund für den Erfolg.» Wenn andere feiern, gibt es immer welche, die dafür arbeiten. Am Sonntagabend gegen 19 Uhr habe er nach 60 Stunden Einsatz den ersten Schluck ­Alkohol geniessen können. Sein persönliches Highlight am Züri Fäscht sei, sich treiben zu lassen und die friedlich fröhliche Stimmung zu geniessen. Trotz der über zwei Millionen Besucherinnen und Besucher ist es nicht zu mehr ­Einsätzen von Schutz und Rettung gekommen. Um Aufgeboten aufgrund der hohen Temperaturen entgegenzuwirken, hatte die Stadt zusätzlich 600 Wasserhähne installiert, Sonnencreme wurde verteilt, und die Leute wurden immer wieder aufgefordert, ausreichend (Wasser) zu trinken.

Auch ein Highlight für Andreas Hugi war das Feuerwerk am Freitag. «Ich weiss natürlich, dass das kontrovers diskutiert wird, aber für mich gehört es einfach zur DNA des Festes.» Am Samstag sass er während des Feuerwerks im Lagezentrum. «Wir wissen aus Erfahrung, dass dann die Besucherströme am dichtesten sind; das gilt es zu beobachten.» Spätestens seit der Massenpanik mit 21 Toten an der Love Parade 2010 in Duisburg sei Crowd Management ein Thema. Beobachtet werden vor allem Brennpunkte wie der Bahnhof ­Stadelhofen oder der Bürkliplatz. Im Vorfeld wurden 50 Eventualplanungen erarbeitet für den Fall, dass es zu eng würde. «Ein Polizeihelikopter hat mit einer Infrarotkamera die Besucherströme gemessen, sodass wir wie bei ­einem Fluss sehen konnten, wo es zu Stauungen kommt.» Zwei Mal mussten Bereiche abgesperrt ­werden. Immerhin hatten sich im Vorfeld rund 80 000 Besucher die entsprechende App heruntergeladen und konnten sich so über Massnahmen informieren.

Andreas Hugi wird sich nun erstmal erholen. Nicht zu lange, denn nach dem Fäscht ist vor dem Fäscht.

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