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Ein frischer Wind fegt durch den Chramschopf

Von Franziska Müller ‒ 24. Mai 2024

Das ehrwürdige Brockenhaus vom Zollikerberg wird sich sanft erneuern. An der ordentlichen Vollversammlung vom letzten Freitag wurden nicht nur Teile des Vorstands neu gewählt, sondern auch das Präsidium neu aufgestellt und ein Konzept zur schrittweisen Um- und Neugestaltung verabschiedet.

Von links: Susanna Saaty, André Jenzer, Manuela van Ulzen, Tom Spillmann, Regina Hubschmied, 
Dominique Bühler, Silvia Fischli und Jürgen Schütt (Bilder: zvg)
Von links: Susanna Saaty, André Jenzer, Manuela van Ulzen, Tom Spillmann, Regina Hubschmied,
Dominique Bühler, Silvia Fischli und Jürgen Schütt (Bild: zvg)

Auch ein Unternehmen, das mit alten Möbeln, ­Secondhand-Kleidern und schmucken Trouvaillen handelt, braucht hin und wieder Erneuerung. Ein solch spannender Moment nahm anlässlich der Vollversammlung des Vereins Chramschopf Zollikerberg grossen Raum ein.

Aber der Reihe nach. Es war schon letztes Jahr klar, dass die Präsidentin Rosemarie Zambelli nach 23 Jahren, sowie fünf weitere, ebenfalls langjährige Vorstandsmitglieder nun zurücktreten würden. Es standen also neben dem wichtigsten Traktandum, der Präsentation und der Verabschiedung des erarbeiteten Neukonzepts, gewichtige Neuwahlen an: Manuela van Ulzen und Tom Spillmann werden sich das Präsidium als Co-Präsidierende für die kommenden zwei Jahre teilen. Vom sechsköpfigen Vorstand wurden die vier verbleibenden, bisherigen Mitglieder gemeinsam wiedergewählt, es kamen zwei neue, für viele schon altbekannte Gesichter hinzu: André Jenzer und Susanna Saaty. Eine wilde Kandidatur sorgte für etwas Aufregung, wurde aber nicht gutgeheissen und war erfolglos.

Und die mit Spannung erwartete Präsentation des Neukonzepts? ­Regina Hubschmied erläuterte die Punkte, die das Brockenhaus wieder moderner machen würde. Ihre Ausführungen wurden mit grossem Applaus verdankt. Die Message ist klar; der Chramschopf ist allen wichtig und wird getragen von grossem Wir-Gefühl. Er wird weiter bestehen, ohne Frage. Das Mitarbeiten darin soll Spass machen und die notwendigen Veränderungen werden schrittweise angegangen. Erst werden die Räume und Abteilungen neu aufgeteilt; das ­Ambiente soll heller und freundlicher werden. Aus der Galerie wird die Kunstabteilung, die Bereiche Bücher und Musik werden zur Kulturabteilung.

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