Von Zolliker Zumiker Bote ‒ 31. Januar 2025

Liebe Leserin,
lieber Leser
Letztes Jahr habe ich zusammen mit meinem Mann Flurin Devonas die Fröhlich Info AG von meinen Eltern übernommen – und damit auch den Zolliker Zumiker Boten. Die Verlagsleitung ist eine grosse Aufgabe. Seit 115 Jahren wird der Zolliker bzw. Zolliker Zumiker Bote in die Haushaltungen unserer beiden Gemeinden verteilt. Ich entstamme einer jungen Generation, einer Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist. Das Smartphone kam später obendrauf – und heute sind es die Sozialen Medien, die den Medienkonsum der jungen Leute prägen. Diese Entwicklungen sind eine Herausforderung für die klassischen Medien. Das ist nichts Neues. Doch ich glaube an unsere Zeitung und an unseren Auftrag. Wir werden auch in Zukunft nahe bei den Menschen sein. Wir werden das Geschehen in den Gemeinden aufnehmen und wiedergeben – immer wohlgesinnt, immer aber auch kritisch. Wir wollen diese Art Verantwortung wahrnehmen und zu einem positiven Zusammenleben in unserer Gemeinde beitragen. Wir verstehen den Zolliker Zumiker Boten als Gefäss, das Einwohnerinnen und Einwohner einlädt, unsere Gemeinschaft aktiv mitzugestalten und sich an der Demokratie zu beteiligen.
Ja, ich glaube noch an die gedruckte Zeitung. Ich glaube, dass wir auch im 21. Jahrhundert noch eine Daseinsberechtigung haben. Natürlich sagen wir das auch gerne unseren geschätzten Inserentinnen und Inserenten, von denen wir leben: Anzeigen in unserem Printmedium werden gesehen. Man kann sie herausreissen und an der Pinnwand befestigen, um das Angebot bei Gelegenheit wahrzunehmen. Man kann sie nicht wegklicken und wegswipen. Man kann sie nicht blockieren. Eine Zeitung darf aufliegen. In Coiffeursalons, an der Ladentheke, im Kiosk, in ärztlichen Praxen. Zudem: Papier gehört zu den Rohstoffen, die sich mit den etabliertesten Recycling-Prozessen wiederverwerten lassen. Papier ist pflanzlichen Ursprungs, also nachwachsend. Nachhaltigkeit ist mir ein wichtiges Anliegen in unserem Unternehmen.
Natürlich entwickeln auch wir uns weiter, auch online. Doch der Kerngedanke bleibt: Mit einer positiven Haltung, mit Gesprächen, mit Zuhören, mit Akzeptieren auch anderer Meinungen möchten wir eine relevante Zeitung bleiben, die Ihnen allen Freude bereitet – Leserinnen und Lesern, Inserentinnen und Inserenten. Woche für Woche, heute und in Zukunft. Ich freue mich, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Rafaela Devonas-Eberle
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