Eine(r) für alle

Von Dörte Welti ‒ 9. Mai 2025

Muttertag. Wer hat’s erfunden? Nicht die Schweizer. Wie so viele Feiertage kommt auch dieser Brauch aus den USA. Frauen – Mütter – hatten schon Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, sich in Frauenbewegungen zusammenzutun, heute würden wir das als Networking bezeichnen. Historisch ist belegt, dass ab 1914 auch in Westeuropa der Muttertag übernommen wurde. Ich bin selbst Mutter und finde das zwar eine nette Idee, der ganze Marketingrummel drumherum jedoch widerstrebt mir. Ich wollte nie, dass meine Kinder sich überlegen müssen, was sie mir zum Muttertag schenken sollen. Ich bin an 365 Tagen im Jahr Mutter, nicht nur an einem. Sehr gut aber gefällt mir die Grundidee, sich als Mütter gegenseitig zu unterstützen, so wie es auch die Frauen im ­Familienclub Zollikon tun. Feiern wir solche unermüdlichen Engagements und versuchen, diejenigen Mütter zu erreichen, die sich allein und isoliert fühlen. Es braucht ein Dorf voller Mütter (und übrigens auch Väter und alle anderen), um Kinder in einer funktionierenden Gemeinschaft grosszuziehen.

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