Von Joachim Lienert ‒ 16. Mai 2025
Das Wandern ist des Schweizers und der Schweizerin Lust. Man stelle sich einmal vor, man würde fürs Wandern bezahlt werden. Würde es uns nicht hoch motivieren, einen kleinen Verdienst zu kriegen, dafür, dass wir den Pilatus besteigen, den Gipfel Blueme über dem Thunersee oder den Wachthubel? Nun, Wurst und Brot sollen uns genügend Entschädigung und Motivation liefern, schliesslich ist das Wandern unser Volkssport. Nur mit der Motivation der Kinder hapert es zuweilen. Allenfalls würde ein unanständiger Geldbetrag Abhilfe schaffen. Die Forderung nach einem solchen hätten sie dann gemein mit den Wanderern der anderen Art – den Wanderarbeitern. Wie die Mails und Erzählungen, die die Redaktion erreichen, vermuten lassen, schwirren sie gerade herum wie die Wespen um das Gipfelbier. Vorsicht ist angesagt. Gelb-schwarz gestreift sind sie oft auch. Nämlich ihre Nummernschilder. Da wäre doch eine Wanderung in die Schweizer Berge samt unterbezahlten Kindern eine gute Idee, um ihnen auszuweichen.
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