Von Joachim Lienert ‒ 4. Juli 2025

Das Gemeinschaftszentrum Zumikon ist fast 50 Jahre alt, buchstäblich in die Jahre gekommen. Wie Umfragen zeigten, kommen die Grundideen des Projekts in der Bevölkerung gut an (ZoZuBo 49/2024): gebündelte Nutzungsflächen mit Holzwerkstatt, Töpferei, das flexible Saalangebot, ein neues Foyer, eine grössere Terrasse, Fensterfronten beim Gemeindesaal, der Güggelplatz als Drehscheibe und vieles mehr. Es sind starke Eingriffe nötig, werden doch Räume gewechselt, Saal und Platz komplett erneuert, Nutzungen verändert. Jetzt hat die Gemeinde das Projekt ausgearbeitet und den Verpflichtungskredit zur Gesamterneuerung zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. September verabschiedet.
Die Stimmberechtigten der drei Eigentümergemeinden werden über die Kredite für die Ausführung des Projekts zur Erneuerung des Gemeinschaftszentrums abstimmen – jede Gemeinde über ihren Anteil, der den Kosten in ihrem Miteigentum entspricht: Bei der Politischen Gemeinde Zumikon sind dies 29,95 Millionen Franken, bei der Reformierten Kirchgemeinde Zollikon-Zumikon 3,18 Millionen und bei der Katholischen Kirchgemeinde Zollikon-Zumikon 4,03 Millionen.
Gemeindeschreiber Thomas Kauflin sagt: «Es ist kein 08/15-Projekt. Wir benötigen noch etwas Zeit für die vollständige detaillierte Kommunikation des Geschäfts.» Aktuell fasst die Gemeinde den knapp 40-seitigen beleuchtenden Bericht auf eine lesbare Grösse zusammen. Anfang September wird der beleuchtende Bericht zur Urnenabstimmung den Haushalten der stimmberechtigten Zumikerinnen und Zumiker zugestellt. Ab Mitte August werden die wichtigsten Unterlagen zudem auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet.
Im Rahmen der Vorbereitung des Geschäfts ergaben sich auch Veränderungen bei den Eigentumsanteilen beziehungsweise den Wertquoten der beteiligten drei Miteigentümerinnen. Diese Anpassungen hat der Gemeinderat genehmigt, um das Projekt zur Abstimmung bringen zu können. Die Wertquote der Politischen Gemeinde Zumikon erhöht sich deshalb von 81,5 auf 82,44 Prozent – sie bleibt also mit Abstand die grösste Miteigentümerin.
Die drei Bauherrinnen hätten ein fundiertes Projekt ausgearbeitet. «Es ist ein gutes Projekt, von dem ich persönlich überzeugt bin», sagt Thomas Kauflin. Die Gemeinde hat mit der Bevölkerung Workshops durchgeführt, die Meinung der Einwohnerinnen und Einwohner abgeholt, ihre Inputs geprüft und diese wo sinnvoll und möglich ins Projekt einfliessen lassen.
Just heute geht eine Website online, die eigens von den drei Gemeinden erstellt wurde, um Interessierte detailliert über das Projekt zu informieren. «Am 30. August führen wir zudem einen Tag der offenen Tür für alle durch», sagt der Gemeindeschreiber. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gebäude und Gelände begehen und sehen können, was sich verändern soll – am realen Güggel- und Schauplatz.
Detaillierte Informationen zum Gemeinschaftszentrum Zumikon finden sich auf der neuen Website: www.gemeinschaftszentrum-zumikon.ch
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