Kunstschatulle: Neue (Telefon-)Leitung

Von Zolliker Zumiker Bote ‒ 4. Juli 2025

Neuer Wind im vielleicht kleinsten Kunstmuseum Europas: Die Nachhaltigkeitsexpertin und Wahl-Zollikerin Orsolya-Maria Pászkán übernimmt die kuratorische Verantwortung für die Kunstschatulle am Dorfplatz.

Grosse Kunst im Kleinen: Orsolya-Maria Pászkán, die neue Kuratorin der Kunstschatulle im Herzen von Zollikon. (Bild: cef)
Grosse Kunst im Kleinen: Orsolya-Maria Pászkán, die neue Kuratorin der Kunstschatulle im Herzen von Zollikon. (Bild: cef)

Sechs Jahre lang hat der ehemalige Sekundarlehrer Paul Hintermann die ausrangierte Telefonkabine als winziges Kunstmuseum aufgebaut und geleitet. Jetzt übernimmt Orsolya-Maria Pászkán. Künftig präsentiert die Kunst­schatulle vermehrt Kunstwerke zu Nachhaltigkeit, Technologie und sozialer Verantwortung. Die Auftakt-Ausstellung trägt den Titel «Luege mer mal / Watching you». Sie eröffnet einen kritischen Blick auf unseren Umgang mit Ressourcen und Umwelt und lädt zum «Ineluege».

Die Erstbefüllung besteht aus Orsi Pászkáns privater Sammlung mit Werken ihres verstorbenen Vaters, einem Pionier der Circular Economy Kunst, sowie der Zürcherin ­Marina Gröpel alias noizybutpurple (NFT NFC Digital Art). Die Kuratorin bringt ihre Expertise als Unternehmensberaterin ein: «Kunst kann Bewusstsein schaffen und zum Nachdenken anregen. Künstlerinnen und Künstler können ­weiterhin kostenfrei ausstellen und erreichen durch die Lage am Marktplatz ein breites Publikum. Die Kunst kommt zum Betrachter und der Betrachter zur Kunst im öffentlichen Raum.» Mit der neuen Leitung verbindet die Kunstschatulle Kunst und gesellschaftliche Verantwortung. Die Ausstellungsobjekte lassen sich durch die Fenster betrachten – und zu den Öffnungszeiten ist die Kunstschatulle begehbar. Ein kleiner Raum mit grosser Wirkung, mitten im Herzen von Zollikon.

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