Gipfeltreffen der Vereine

Von Aline Sloksnath ‒ 5. September 2025

Das präsidiale Treffen der Zolliker Vereine war ein geselliger Abend. Die schwierige Situation mit der Altpapiersammlung kam dennoch zur Sprache.

Ein Gipfeltreffen der Vereinspräsidentinnen und -präsidenten in gemütlicher Runde. (Bild: asl)
Ein Gipfeltreffen der Vereinspräsidentinnen und -präsidenten in gemütlicher Runde. (Bild: asl)

Bei klarem Himmel begrüsste Alex Spaar, Präsident Vereinskartell, am 26. August die Zolliker Vereine zum jährlichen Präsidentinnen- und Präsidententreffen. Traditionsgemäss fand die 44. Zusammenkunft beim Seesportfischerverein Zürich und Zollikon am Zürichsee statt. Beim Apéro mit dem Zolliker Hauswein Lunggesüüder und beim Grill-Znacht tauschte man sich rege über das Vereins- und Dorfleben aus.
Von den 50 Dorfvereinen folgten 27 der Einladung. Anwesend waren die Präsidentinnen und Präsidenten des Frauenvereins, der Aquastar-Wasserballer, des Gewerbevereins, Kulturkreises und Pfeilbogenvereins – um nur einige zu nennen. Ein geselliger Anlass, um den Kontakt zu pflegen; offizielle Traktanden gibt es nicht. Ausser einem Punkt: die Vorstellung der neuen Präsidentinnen und Präsidenten. Alex Spaar stellte jene der Meitlipfadi, des Musikvereins Harmonie und des Spitex-Vereins vor. Leider fand niemand der Neuen den Weg an den Zürichsee.

Altpapier – wie weiter?

Nebst den Vereinen hatte das Vereinskartell auch Gemeindeschreiber Markus Metzenthin und Yoshi ­Nakahara, Bereichsleitung Bade-und Sportanalgen, Informatik und Umwelt, eingeladen. Letzterer war dann auch für den quasi offiziellen Teil zuständig, die Diskussion über die Altpapiersammlung durch die Vereine.

Während sich letztes Jahr noch acht Vereine an der Sammlung beteiligten, sind es aktuell nur noch sieben. Für 2026 zeichnet sich ein weiterer Rückgang auf sechs teilnehmende Gruppen ab. Laut Vereinskartell ist auch die Sammelmenge drastisch zurückgegangen: Von über 1100 Tonnen im Jahr 2000 auf 269 Tonnen im laufenden Jahr. Was sich direkt auf die Einnahmen der Vereine auswirkt, da die Gemeinde eine Vergütung pro Tonne zahlt. Angesichts dieser Zahlen fragt es sich, wie das Sammelsystem künftig organisiert werden soll.

An diesem Abend stellte Yoshi ­Nakahara Ideen vor, wie die Altpapiersammlung und die künftige Unterstützung der Vereine durch die Gemeinde aussehen könnten. Auch einige Vereinspräsidentinnen und -präsidenten äusserten ihre Gedanken. Spruchreif ist noch nichts, die beste Lösung wird noch gesucht. Doch weil auch wir jede Woche zu Altpapier werden, bleiben wir an dieser Geschichte dran.

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