Von Claudia Eberle-Fröhlich ‒ 12. September 2025

Nun soll auch in Zollikon ein solches Café entstehen. Geplant sind Reparaturmöglichkeiten für elektrische Geräte, Elektronik, Holzarbeiten, Fahrräder, Textilien und vieles mehr. Das Ziel ist weniger Abfall, sorgfältiger Umgang mit Ressourcen und Kreislaufwirtschaft. Die Initiative geht auf eine Zusammenarbeit zwischen dem Quartierverein Zollikerberg, «Senioren für Senioren Zollikon» und dem Verein Chramschopf zurück. Bereits vor der Pandemie wurden erste Vorbereitungen getroffen: Ein passendes Lokal in der Werkstatt unter der «neuen» Turnhalle Rüterwis war gefunden, doch dann bremste die Corona-Pandemie das Projekt aus. Jetzt wird das Vorhaben wiederbelebt. Die drei Initianten arbeiten erneut Hand in Hand und haben zudem einen Kooperationsvertrag mit der Stiftung für Konsumentenschutz unterzeichnet. Diese unterstützt das Projekt mit Fachwissen, Drucksachen, einer Haftpflichtversicherung und einem digitalen Auftritt. Auch die ersten Freiwilligen, die in der Werkstatt mitwirken möchten, sind bereits gefunden.
Der vorläufige Starttermin ist auf Samstag, 27. September, angesetzt. Ein Problem bleibt jedoch: Die Nutzung der geplanten Räumlichkeiten ist nicht gesichert, wie Renate Diener, Co-Präsidentin Quartierverein Zollikerberg, am Herbstfest informierte. Die Suche nach einem festen Standort im Dorf oder im Berg läuft daher auf Hochtouren. Wer das Projekt unterstützen und Teil sein möchte als aktive Helferin und Helfer, melde sich beim Quartierverein Zollikerberg, gern auch mit Tipps für Räumlichkeiten. Renate Diener: «Es ist noch nicht alles perfekt, doch das Repair-Café wird sich schrittweise entwickeln.» Gemeinsam lässt sich Nachhaltigkeit leben – und dies ganz praktisch.
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