Von Aline Sloksnath ‒ 3. Oktober 2025
Dieser Tage kann einen der Blick auf das Weltgeschehen durchaus pessimistisch stimmen. Es herrscht Krieg und Gewalt, während sich politische Lager immer mehr verhärten und in sozialen Medien jede abweichende Meinung zur Kampfansage wird. Ein Sinn für Gemeinschaft oder Gemeinwohl ist kaum mehr erkennbar. Schaut man aber mal nicht über den Tellerrand, sondern vor die eigene Haustüre, ändert sich das Bild. Vergangenen Sonntag haben sich in Zumikon sowohl die Stimmberechtigten der politischen Gemeinde als auch die Zolliker und Zumiker Mitglieder der reformierten und der katholischen Kirche für die Sanierung des Gemeinschaftszentrums in Zumikon ausgesprochen. Die drei Gemeinden zeigen sich erfreut über das Resultat. Es sei ein klares Ja zum Gemeinwohl und für die kommenden Generationen, steht in der Medienmitteilung zur Abstimmung. Es heisst, um ein Kind zu erziehen, brauche es ein ganzes Dorf. Um ein Gemeinschaftszentrum zu sanieren, offenbar gleich zwei. Dieser Zusammenhalt macht Hoffnung.
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