Von Aline Sloksnath ‒ 3. Oktober 2025

Auf der Seestrasse rollen normalerweise jeden Tag Zehntausende Autos, Lastwagen und Motorräder durch Zollikon und die umliegenden Gemeinden. Für einmal war das am vergangenen Sonntag nicht der Fall: Für den Slow-Up Zürichsee blieb die Seestrasse autofrei. Einmal im Jahr gehört sie entlang dem rechten Zürichseeufer ganz dem Langsamverkehr, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 Stundenkilometer. Erst zum dritten Mal in seiner 20-jährigen Geschichte fand der Event wieder auf der rund 42 Kilometer langen Strecke von der Stadt Zürich bis Schmerikon statt – und nicht wie sonst nur ab Meilen. Rund 30 000 Menschen, von Jung bis Alt, fuhren mit Velos, Inlineskates oder anderen muskelbetriebenen Fahrzeugen bei freundlichem Wetter am Zürichsee entlang und durch die Gemeinden an der Goldküste.
Neben der autofreien Seestrasse bot die Strecke auch zahlreiche Gelegenheiten, eine Pause einzulegen und Energie zu tanken. So etwa bei der Seeretter Hafenbeiz in Zollikon. «Es war ein tolles Erlebnis! Wir haben zum ersten Mal mitgemacht, und der Anlass ist rundum gelungen», resümiert Stefan Meier, Obmann des Seerettungsdienstes Zollikon. «Das OK hat mir gesagt, wir seien zwischen Zürich und Erlenbach die einzigen gewesen, die extra für diesen Event eine Beiz organisiert hatten.» Das Angebot kam bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 20. Slow-up Zürichsee offenbar gut an: «Ab 10 Uhr morgens bis in den Abend hinein hatten wir durchgehend Gäste», freut sich Stefan Meier. (asl)
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