Gemeinschaftszentrum nimmt kleine Hürde

Von Joachim Lienert ‒ 7. November 2025

Gegen die Urnenabstimmung über das Gemeinschaftszentrum sind keine Einsprachen eingegangen. In den kommenden Wochen will der Gemeinderat über die Baubewilligung befinden.

Ende August bei der öffentlichen Besichtigung des geplanten Gemeinschaftszentrums. Über dem Gemeindesaal soll eine Dachterrasse mit Sitztreppen-Arena und Alpenpanorama entstehen. (Archivbild: jli)
Ende August bei der öffentlichen Besichtigung des geplanten Gemeinschaftszentrums. Über dem Gemeindesaal soll eine Dachterrasse mit Sitztreppen-Arena und Alpenpanorama entstehen. (Archivbild: jli)

Im September nahm die Stimmbevölkerung die Pläne für das neue Gemeinschaftszentrum an der Urne mit einem überwältigenden Mehr von 85 Prozent an (Zolliker Zumiker Bote 40/2025). Jetzt teilt Gemeindeschreiber Thomas Kauflin auf Anfrage mit: «Gegen die Urnenabstimmung sind keine Einsprachen eingegangen. Offensichtlich war die Vorlage dafür hieb- und stichfest.»

Somit könne die Gemeinde grundsätzlich weiterarbeiten. «Das ist schon mal gut, das sind wir uns schon fast nicht mehr gewöhnt», sagt er mit einem Schmunzeln. Die Nachricht bedeutet aber noch nicht, dass alle Hürden genommen sind. Das Filetstück folgt erst: die Baubewilligung.

Die Gemeinde hatte am 10. Oktober die Bauausschreibung der Bauherrschaft bestehend aus den Miteigentümerinnen politische Gemeinde, römisch-katholische Kirchgemeinde und evangelisch-reformierte Kirchgemeinde publiziert. Die wenigen äusseren Veränderungen des Baukörpers sind seither mit Bauvisieren ausgesteckt.

Thomas Kauflin sagt: «Aktuell wird die Baubewilligung von der Abteilung Hochbau vorbereitet.» Das dürfte ein 20- bis 30-seitiges Dokument werden, über das der Gesamtgemeinderat voraussichtlich noch dieses Jahr befinden wird. Falls er das Geschäft genehmigt, wird die Baubewilligung erteilt und publiziert. Ob es dagegen Einsprachen geben wird, lässt sich noch nicht sagen. Einige Personen haben den baurechtlichen Entscheid fristgerecht verlangt und behalten sich damit ein Rekursrecht vor. Bekanntlich lehrt die Erfahrung aus den letzten Jahren, dass Rekurse sich in Zumikon nie ausschliessen lassen. Alles andere wäre ein Weihnachtsgeschenk für die Gemeinde – und vor allem für die Menschen, die hier wohnen.

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