Altherren suchen jüngere Herren

Von Joachim Lienert ‒ 14. November 2025

Einmal im Monat gemeinsam kochen: das ist die Altherren-­Chuchi.

Die Altherren-Chuchi mit Präsident Martin Jacomet (3. v. l.) hat schon im Alpenrösli in Klosters gekocht. (Bild: zvg)
Die Altherren-Chuchi mit Präsident Martin Jacomet (3. v. l.) hat schon im Alpenrösli in Klosters gekocht. (Bild: zvg)

Es ist kein offizieller Verein – aber ein kleines, engagiertes Grüppli. «Achteinhalb Mitglieder sind wir zurzeit», sagt Martin Jacomet und lacht. Denn ein Mitglied ist gerade neu zur Altherren-Chuchi Zollikon hinzugestossen. Dem Namen zum Trotz sagt der Hobbykoch: «Wir sind etwas überaltert.» Er ist 70, der Älteste 80, der Jüngste 64. Die Gruppe kochender Männer wurde 1989 im Freizeitdienst gegründet. Martin Jacomet ist seit 2001 dabei, seit 2004 ihr Präsident. «Wir treffen uns einmal im Monat und kochen.» Ein Mitglied ist jeweils der Abendchef, bereitet also den Abend vor, schreibt das Menü, macht den Einkauf und bestimmt, wer was aus der Menüfolge kreiert, vom Apéro über ­Vorspeise und Hauptgang bis zum Dessert. Es gehe darum, gemeinsam einen guten Abend zu verbringen, die Kochkünste zu vertiefen, neue Menüs kennenzulernen. «Wir machen auch Ausflüge und haben zum Beispiel mal unter der Anleitung des Küchenchefs im Restaurant Alpenrösli in Klosters gekocht.»

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