Von Joachim Lienert ‒ 14. November 2025
Meischter, Schwiizer Meischter! Wir sind Meister – Wintermeister! Der SC Zollikon! Im Tschuute! Schweizerdrittligagruppe6wintermeister! Kompliment. Und gibt es ein schöneres, schweizerdeutscheres Wort als tschuute? Chumm, mir gönd go tschuute. Was wollen uns andere Länder das Wasser reichen, mit ihrem Kicken und Fussballspielen. Tschuuten ist da viel behäbiger, urschweizerisch eben. Buchstäblich das Wasser will Menschen aus anderen Ländern Zumikon reichen – mit der neuen Asylunterkunft. Zumiker Schweizerinnen und Schweizer sind eingeladen, darüber abzustimmen, ob sie sich in die Tradition der Schweizermacher einreihen und Menschen in ihre Reihen aufnehmen möchten. Vom Farlifang zum Tschuutiplatz ist’s nicht weit. Im Schwäntenmos dagegen hat es: keine Gspänli, keinen Spielplatz. Ach ja, noch etwas: «Tschuute» ist alles andere als gutschweizerisch. Das Wort ist eingebürgert aus dem Englischen «to shoot». Wollen wir, dass Nachbarn mittschuuten, oder lieber nicht? Ball und Stimmzettel liegen bei Ihnen – an die Urne und ins Tor, äh, Goal versenken!
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