Von Joachim Lienert ‒ 21. November 2025

Bereits im September hatte der Gemeinderat anlässlich einer Begehung der Baustelle berichtet, dass sich die Gesamtsanierung des Schwimmbads wegen unvorhergesehener Schäden verzögert und verteuert (ZoZuBo 38/2025). Zu diesen Schäden zählen die Fassadenstützen der Schwimmhalle. Erst als diese im Laufe der Rückbauarbeiten freigelegt werden konnten, zeigte sich das Ausmass des Schadens: Sie müssen komplett ersetzt werden. Unter anderem deshalb stiegen die Kosten für die Gesamtsanierung auf prognostizierte 52,6 Millionen Franken. «Daran hat sich nichts geändert, wir gehen weiterhin von Kosten in dieser Höhe aus», sagt Gemeinderat André Müller, Ressortvorsteher Sicherheit und Umwelt. Die Kosten für den Ersatz der Stützen wurden bereits einkalkuliert, als die Schäden bekannt wurden.
Noch im September kommunizierte die Gemeinde eine Wiedereröffnung auf Herbst 2026. Jetzt ist von einer Verzögerung um rund ein weiteres halbes Jahr die Rede: «Die Inbetriebnahme der gesamten Anlage ist nun auf den Beginn der Freibadsaison im Mai 2027 angesetzt.» Grund dafür sind nicht die eigentlichen Schäden, sondern Lieferengpässe. «Die Konstruktion und Bereitstellung der neuen Fassadenstützen dauert länger als von den Architekten geplant. Das wiederum zieht Verzögerungen der davon abhängigen Bauarbeiten nach sich», erklärt André Müller. Denn gewisse Bauarbeiten hängen voneinander ab; im Innern der Schwimmhalle lassen sich zum Beispiel Platten erst verlegen, wenn die Stützen montiert sind. Bleibt ein kleiner Trost: Im Mai 2027 beginnt wenigstens die warme Freiluftsaison samt Sonnen auf der Wiese, Schwimmen im Aussenbecken und Snacken auf der Terrasse.
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