Von Joachim Lienert ‒ 5. Dezember 2025
Advent, Advent, am Adventsmarkt vom letzten Samstag ein Feuer brennt. Die Drehorgel drehte, die Stände begeisterten Kinder und Erwachsene, man kaufte Kerzen und Krimskrams, Schoggi, Schals und Spielwaren, Truffes aus Zumiker Produktion, drehte das Glücksrad des Samaritervereins. Und vor allem traf man sich, auf einen Glühwein, auf eine Wurst. Im Kinderstübli gab’s Geschichten für die Kleinen, man wärmte sich unter halbblauem Himmel an der Feuerschale oder in der Vorhalle des Gemeindehauses an Festbänken. Der Samichlaus hatte seine eigene Haltestelle, und am Stand des Verschönerungsvereins drängten sich die Besucherinnen und Besucher: Der zweite Band des Buchs zu 150 Jahren Konsumgenossenschaft Zumikon von Eric Coebergh fand reissenden Absatz. Ein Heimweh-Zumiker war extra angereist, um es für sich zu erwerben – und für seine erwachsenen Söhne gleich ein Exemplar dazu, schliesslich waren sie im Dorf aufgewachsen. Eine Familie strahlte über die Begegnungen mit anderen Eltern, die junge Mutter lachte: «Jetzt muss nur noch der Dorfplatz erneuert werden, dann wird es noch gemütlicher.»
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