Von Joachim Lienert ‒ 12. Dezember 2025

Die zwölf Pappeln auf Zolliker Gemeindegebiet, wurden sie gefällt, weil ein paar Frühfeiernde noch einen schlanken Weihnachtsbaum für die schmale heimische, aber unheimlich hohe Stube brauchten? Nicht ganz. «Die Bäume waren krank», teilt Mediensprecher Sascha Rhyner vom Tiefbauamt des Kantons Zürich auf Anfrage des Zolliker Zumiker Boten mit. «Den ausschlaggebenden Grund für den schlechten Zustand kennen wir nicht.» Auch bei weiteren Pappeln entlang der Seestrasse wurde das Phänomen festgestellt. «Es bestand die Gefahr, dass sie bei starkem Wind auf die Strasse oder das Trottoir hätten stürzen können.»
An dem lückenhaften Zustand wird sich so schnell nichts ändern. «Die Pappeln werden vorläufig nicht ersetzt», teilt der Mediensprecher mit. Denn auf dem Abschnitt harrt ein Strassenbauprojekt der Umsetzung. Man werde zum entsprechenden Zeitpunkt prüfen, welche Baumart sich für eine Ersatzpflanzung eignet. Diese wird dann im Rahmen des Strassenbauprojekts vorgenommen, was gemäss aktueller Planung des Tiefbauamts 2028/2029 sein dürfte. Vielleicht werden dann ja kleine Bäumchen gepflanzt, die sich für die Weihnachtsfeier 2030 in einer Stube mit niedrigerer Decke anbieten.
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