Von Björn Reinfried ‒ 16. Januar 2026
Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Für die des Dorfes, der Welt oder einfach für sich selbst, ganz privat? Diese Frage beantworteten die Zumikerinnen und Zumiker am Neujahrsapéro. Sie schrieben ihre Wünsche auf Zettel und warfen sie in eine Box. Wünsche nach Gesundheit und Frieden, aber auch nach längeren Öffnungszeiten des Hallenbads waren vertreten. Politiker wünschen sich, in Ämter gewählt zu werden, und ich wünsche mir, nach meiner Pensionierung in 35 Jahren einen Weinberg zu besitzen, Schafen zwischen den Rebstöcken beim Grasen zuzuschauen und dabei ein Glas Wein zu trinken (oder drei). «Du hast keine Ahnung vom Winzern, oder?», fragte mich jemand, als ich von diesem Wunsch erzählte. Das stimmt, und das ist auch gut so – denn Wünsche sind keine Pläne, sie sind Träume: Wer von einem grossen Haus träumt, sollte noch nicht an den vielen dereinst zu putzenden Fenstern verzweifeln. Deshalb: Wünsch dir was – egal, wie gross oder unwahrscheinlich es ist.
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