Paris in Zollikon

Von Lea Moser ‒ 20. März 2026

Vergangenen Samstag wurde der Gemeindesaal Zollikon zum Laufsteg: Models aus der Region zeigten lokale Mode aus extravaganten Stoffen.

Das Finale der Modeschau mit Designerin Yuliya Stefaniv (Mitte, weisse Bluse). (Bild: lmo)
Das Finale der Modeschau mit Designerin Yuliya Stefaniv (Mitte, weisse Bluse). (Bild: lmo)

Stilbewusste Gäste suchten den Eingang zum Gemeindesaal. Schon von Weitem war klar, dass sie an der Modeschau des Verve Couture Ateliers von Yuliya Stefaniv teilnehmen wollten. Das Foyer war für das zehnjährige Jubiläum festlich geschmückt, fast wie bei einer Hochzeit. Vier Schaufensterpuppen mit feenhaften Blumenkostümen säumten den Eingang zum bestuhlten Saal mit dem breiten Laufsteg in der Mitte. Um die hundert Gäste nahmen in den Reihen Platz, die begehrte «Front Row» war schnell besetzt. Musik ertönte, und siebzehn Models aus der Region präsentierten nacheinander die ausgewählten Couture-Looks. Gekonnt schwebten sie über den Catwalk, obwohl es sich nicht um professionelle Models handelte. Für einige war es sogar die erste Modeschau, etwa für die Zolliker Physiotherapeutin Amira Arias. Sie sagt: «Yuliya ist eine Geschäftsnachbarin von mir und fragte mich, ob ich mitlaufen würde.» Ihre beiden Töchter waren sichtlich stolz auf die Mutter. Die Models wurden professionell geschminkt und frisiert. Vom bestickten Mantel über edle Zweiteiler bis zur glamourösen Abendgarderobe war für jeden Geschmack etwas dabei. «Wir wollten zeigen, dass wir auch das Handwerk mit anspruchsvollen Materialien wie feinen Seidenstoffen, Spitzen, Doubleface und sogar Leder beherrschen», erzählt die Inhaberin und Couturière Yuliya Stefaniv. Sie sei überwältigt, dass sich so viele Gäste angemeldet hätten. Nach den Einzelpräsentationen folgte, wie sich das gehört, das Finale mit allen Models und der Auftritt der Designerin selbst. Beim anschliessenden Apéro rîche bot sich die Gelegenheit, die auserlesenen Stoffe aus nächster Nähe zu betrachten und mit den Models ins Gespräch zu kommen. Für das passende Ambiente sorgte eine Frau im schicken Damen-Smoking, die sich nach ihrem Laufstegauftritt als professionelle Saxophonistin entpuppte. Mode ist Lebensfreude, und die will gelebt werden.

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