Duell um bürgerliche und linke Stimmen

Von Zolliker Zumiker Bote ‒ 5. Juni 2026

Am 14. Juni findet der zweite Wahlgang für das Schulpflegepräsidium statt. Die vier Parteien, die keine Kandidaten fürs Amt stellen, beziehen Position.

Rui Biagini oder David Sarasin: Wen empfehlen die Parteien von links bis rechts zur Wahl? (Bild: jli)
Rui Biagini oder David Sarasin: Wen empfehlen die Parteien von links bis rechts zur Wahl? (Bild: jli)

Zwei Männer stehen zur Wahl: Rui Biagini (GLP, Jahrgang 1974) und David Sarasin (FDP, Jahrgang 1967). Einer von ihnen wird am 14. Juni gewählt. Im Gegensatz zum ersten Wahlgang vom 8. März, als keiner das absolute Mehr erreichte, gilt im zweiten Wahlgang das relative Mehr: Wer mehr Stimmen erhält, ist als Präsident gewählt – und wird damit auch automatisch Mitglied des Gemeinderats. So oder so sind beide bereits als Mitglieder der Schulpflege gewählt. Wir baten die vier Ortsparteien, die keinen eigenen Kandidaten stellen, um eine kurze Wahlempfehlung.

Die SVP betont die Notwendigkeit einer bürgerlichen Mehrheit im Gemeinderat und sieht in David Sarasin den Garanten dafür. «Nur eine engere Zusammenarbeit zwischen FDP und SVP kann die zunehmende Dominanz von Mitte-Links-Politikern brechen», sagt Vorstandsmitglied ­Sibylle Lehner. Das Forum 5W bleibt konsequent bei seiner Empfehlung für David Sarasin und unterstreicht, dass keine Meinungsänderung nach dem ersten Wahlgang stattfand, wie Präsident Jürgen Schütt klarstellt.

Die SP setzt auf Rui Biaginis integrative und verlässliche Führung und sein Fachwissen als ausgebildeter Schulleiter. Präsidentin Franziska Steiner betont: «Die Schule braucht eine Führung, die in Krisenzeiten Lösungen mit und für alle findet.» Zudem warnt sie vor einer absoluten FDP-Mehrheit im Gemeinderat.

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