Was ein Dorf lebendig hält

Von Dominique Pierre Lüthi ‒ 3. Juli 2026

Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, beginnt das nächste. Der Gemeindepräsident gibt nach acht Jahren sein Amt ab, für neue Gemeinderätinnen und -räte beginnt die Chance, Verantwortung zu übernehmen. Die Kirchenpflege verabschiedet Mitglieder, begrüsst neue, der Sozialdiakon tritt sein neues Amt an. Der Dufourplatz wird für einige Tage gesperrt, um bald wieder zum Verkehrsknotenpunkt zu werden. Beim Grümpelturnier endet ein Spiel, bevor das nächste angepfiffen wird. Bootsplätze werden weitergegeben, während andere seit Jahren auf einen freien Platz warten. Bei einer Ärztin entwickelt sich der Beruf ständig weiter und wird von neuen Technologien ­geprägt. So unterschiedlich die ­Geschichten sind, sie erzählen alle von Veränderungen. Menschen kommen, übernehmen Verantwortung, hinterlassen Spuren und ­machen Platz für Neues. Manche Abschiede fallen schwerer als andere, und jeder Neuanfang braucht Mut. Doch gerade dieser stete Wandel hält ein Dorf lebendig.

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