Von Patricia Dangel ‒ 10. Juli 2026
Wer sich bisher noch nicht mit dem Fussballfieber angesteckt hat, den kitzelt es inzwischen zumindest in der Nase. Die Schweiz steht im Viertelfinale, und Zürich hat für den Match am Sonntagmorgen eine Freinacht ausgerufen. Der direkte Griff ans Gefühl ist im Sport Programm. Spätestens nach den Videos vom Siegesjubel an der Zürcher Langstrasse, wenn Tausende wie schon während der Eishockey-WM «W. Nuss vo Bümpliz» schreien, überkommt einen ein warmer Schauer. Dieses fieberhafte Gefühl der Verbundenheit mit allen, die Rot-Weiss tragen, aber auch mit der Welt, mit Sport und mit der W. Nuss, dieser Wilma oder Wanda Nuss aus dem Berner Aussenquartier, die für die Göttin der Liebe und Schönheit steht. Und wie sieht es in unseren Aussen- und Innenquartieren aus? Wen besingen Zollikon und Zumikon, wenn die Emotionen heisslaufen? Die Jungs in den USA, die Schöne von nebenan oder gar den neuen Gemeinderat?
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