Attraktiver Einstieg ins Tobel

Von Birgit Müller-Schlieper ‒ 2. Juli 2021

Das Gelände der ARA Zumikon wird mit drei Weihern und Trockenwiesen renaturiert.

Auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage in Zumikon gibt es noch viel zu tun, bevor die Wasserfledermäuse heimisch werden. (Bild: bms)
Auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage in Zumikon gibt es noch viel zu tun, bevor die Wasserfledermäuse heimisch werden. (Bild: bms)

Lange war der Einstieg bei der Abwasserreinigungsanlage (ARA) in das Küsnachter Tobel von Zumiker Seite nicht wirklich schön. Das ändert sich gerade. Wo bis vergangenes Jahr das Wasser gereinigt und geklärt wurde, entsteht jetzt ein Biotop. Zu verdanken ist das auch dem Naturnetz Pfannenstil. Seit zwanzig Jahren arbeitet die Institution mit der Gemeinde Zumikon zusammen, zu Gunsten der Biodiversität und der ökologischen Aufwertung. Schon vor elf Jahren sicherte sich das Naturnetz die Abwasserreinigungsanlage an der Sunnehofstrasse. Das Konzept sah vor, dass der Chliweidlibach naturnah gestaltet werden sollte. Vergangenes Jahr fiel der Entscheid für eine ­Renaturierung mit drei Weihern, ­Hecken, Trockenwiesen und einem natürlichen, ­flachen Bachufer.

Nach dem Rückbau der Klärbecken und Gebäude wurden Lastwagen neuer Erde herangebracht. Der zukünftige Weiher soll sich mit den Feuchtgebieten des Tobels vernetzen. Die kleinen Wasserfledermäuse, die sich das ARA-Gebäude als Zuhause ausgesucht hatten, siedeln im besten Fall in die neuen Hecken um. Damit wird der Start der Wanderung durchs Tobel besonders ­sehenswert.

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