Kennenlernen beim Königskuchen

Von Birgit Müller-Schlieper ‒ 12. Januar 2024

Der Neujahrsapéro dislozierte vom Saal ins Foyer. Und siehe, der Umzug brachte Bewegung ins Spiel.

Ein glückliches Händchen hatte Rosemarie Zambelli. Die Präsidentin des Chramschopfes fand einen König in ihrem Kuchen und konnte sich die entsprechende Krone aufsetzen.
Ein glückliches Händchen hatte Rosemarie Zambelli. Die Präsidentin des Chramschopfes fand einen König in ihrem Kuchen und konnte sich die entsprechende Krone aufsetzen. (Bilder: bms)

Früher war mehr ­Lametta. Dieser Ausspruch von ­Loriot passt auch auf den Neujahrsapéro in Zollikon. Wurde einst im grossen Saal gefeiert, findet der Anlass nun im Foyer des Gemeindesaals statt. Auch kulinarisch wurde abgespeckt. Es gab Brot-Snacks, ­Gemüsespiesse und natürlich den Königskuchen. Bei den Getränken floss der Wein etwas üppiger als das Wasser. Doch Gemeindepräsident Sascha Ullmann stellte eine Verbesserung in Aussicht. Er nahm sich und Alexander Spaar, Präsident des Vereinskartells, den gemeinsamen Neujahrsvorsatz ab, dass es im kommenden Jahr wieder ein Goldvreneli und auch Wienerli geben soll. Zudem ist das Foyer ein gelungener Ort für einen solchen Anlass: Die Besucher bleiben zwangsläufig in Bewegung, haben die Möglichkeit, auf wechselnde Gesprächspartner zu treffen. Und für einige Sitzgelegenheiten war ebenfalls gesorgt. Bereits jetzt steht fest, dass auch im kommenden Jahr der Saal wieder von der Zürcher Kammeroper belegt ist, der Apéro also erneut im Foyer stattfinden wird.

Zweite Chance für die Krone

Alexander Spaar begrüsste die Besucher und Besucherinnen zum traditionellen Anlass, wünschte allen ein frohes neues Jahr und bedankte sich kollektiv bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, auch bei den Sponsoren. Etwas später konnte er erneut zum Mikrofon greifen und verkünden, dass doch weniger Gäste als erwartet gekommen seien und so jeder zu einem zweiten Stück Königs­kuchen greifen dürfe. Was die Chance für alle erhöhte, auf den kleinen König zu beissen und sich eine goldene Krone aufzusetzen.

Im Mittelpunkt jedes Neujahrsapéros stehen aber die Gespräche, das Wiedersehen, das Kennenlernen. Es wurde geplaudert, gescherzt und auch diskutiert. Es gab den flüchtigen Smalltalk ebenso wie tiefschürfende Gespräche. Man traf sich wieder oder erstmals, knüpfte neue Kontakte oder an bestehende an. Da ausdrücklich auch die neuen Bürger und Bürgerinnen eingeladen waren, hatten diese gleich die Möglichkeit, viele neue Mitbürger, Nachbarn, Eltern oder auch Vereinskameraden zu treffen. 

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