Nachgefragt: Den Ball im Spiel halten

Von Joël J. Meyer ‒ 2. Februar 2024

In Zollikon stehen Bauarbeiten bei diversen Sportanlagen an. Die Vereine sind besorgt um das Finden von Ausweichmöglichkeiten. Nun relativiert die Gemeinde im Fall der Sport­plätze Riet und Buechholz.

2025 kann der Sportplatz Riet wegen Bauarbeiten nicht genutzt werden. (Bild: zzb)
2025 kann der Sportplatz Riet wegen Bauarbeiten nicht genutzt werden. (Bild: zzb)

Herr Dümmler, worum geht es bei den Bauarbeiten am Sportplatz Riet?

Der Souverän hat vor kurzem mit überwältigender Mehrheit Ja gesagt zum Bau eines Fernwärmenetzes. Damit leistet Zollikon ein aktiver Beitrag an eine nachhaltige Energiestrategie. Die Tiefbauarbeiten für die dafür benötigte, teils unterirdische Zentrale liegen im Perimeter des Sportplatzes Riet, weshalb dieser 2025 nicht benutzt werden kann. Geplant ist, die Arbeiten an der Wärmezentrale Riet frühestens Ende Oktober 2024 zu starten.

Und worum geht es bei der Sanierung des Sportplatzes Buechholz?

Falls die Gemeindeversammlung vom 12. Juni der Sanierung zustimmt und wir in den Folgemonaten eine normale Wetterlage haben, wird die Sportanlage Buechholz von Mitte Juli bis Ende Oktober 2024 saniert. So soll sichergestellt werden, dass sie als Ausweichmöglichkeit für den Vereinssport zur Verfügung steht, wenn die Bauarbeiten für die Wärmezentrale Riet starten.

Was passiert, wenn der Plan nicht aufgeht, sich die Arbeiten überschneiden?

Sollten sich beide Zeitpläne unvorhergesehen überschneiden, stehen unter anderem der Oescher-Platz direkt neben der Anlage Buechholz sowie das Fussballfeld Rüterwis bei der Spitzhütte im Zollikerberg als Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung.

Wie wird das seitens der Gemeinde koordiniert?

Die Nutzung dieser alternativen Möglichkeiten wird im Bedarfsfall mit den betroffenen Vereinen koordiniert. Es ist uns ein Anliegen, dass die Vereine in Zollikon auch weiterhin ein attraktives Sportangebot bieten können. Wir sind uns aber bewusst, dass dies für die Zeit der Bau- und Sanierungsarbeiten gewisse Umstellungen mit sich bringen wird. Seitens Gemeinde sind wird bestrebt, zusammen mit den Vereinen Lösungen zu finden, so dass die Beeinträchtigungen für den Trainingsbetrieb so gering wie möglich gehalten werden können.

Zolliker Gemeinderat Patrick Dümmler (Bild: zvg)

Nachgefragt beim Zolliker Gemeinderat Patrick Dümmler.

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