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Kritik gegen Fahrplanänderung

Von Zolliker Zumiker Bote ‒ 19. April 2024

Die Route der Buslinie 910 wird sich ändern. Teile der Bevölkerung ärgert es, doch die Gemeinde Zollikon hat dagegen nichts einzuwenden.

Ab 2025 fährt der 910er-Bus ab dem Bahnhof Zollikon zum Gemeindehaus. (Bild: cef)
Ab 2025 fährt der 910er-Bus ab dem Bahnhof Zollikon zum Gemeindehaus. (Bild: cef)

Anfang März hat der ZVV die neuen Fahrpläne für 2025/26 vorgestellt. Die Änderungen betreffen auch den öffentlichen Verkehr in Zollikon und Zumikon (der ZoZuBo berichtete, Ausgabe 11/2024). Diese passen nicht allen. Wie der Gemeinderat in seinem neusten Verhandlungsbericht schreibt, haben 30 Personen und der Quartierverein Zollikerberg nach der öffentlichen Auflage Änderungsbegehren eingereicht. Die Kritik richtet sich dabei hauptsächlich gegen die geplanten Änderungen der Buslinie 910. Ab 2025 soll diese nicht mehr über den Bahnhof Tiefenbrunnen, sondern neu vom und zum Bahnhof Zollikon verkehren. Der Gemeinderat unterstützt die eingereichten Begehren aus der Bevölkerung nicht und zeigt sich einverstanden mit den neuen Plänen für 2025 und 2026. Er ist zum Schluss gekommen, dass die Vorteile der neuen Linienführung überwiegen. Für Verbindungen von und zum Bahnhof Tiefenbrunnen bestehe einerseits die Möglichkeit, am Dufourplatz umzusteigen, andererseits entstehe durch die neue Route ein Anschluss an die S16 in Zollikon.

Für die künftigen Fahrplanerarbeitungen stellt der Gemeinderat ­allerdings klare Forderungen. Er wünscht, dass die Forchbahn künftig zwischen Waldburg und Zollikerberg als Trambetrieb geführt wird. Ebenso soll der Zürcher Verkehrsverbund auch in Zukunft ­sicherstellen, dass immer mindestens eine direkte Verbindung zum Flughafen besteht – vom Bahnhof Zollikon oder vom Bahnhof Tiefenbrunnen. Bei der Linie 910 wünscht sich der Gemeinderat, dass der Bus zukünftig an allen Wochentagen und im 15-Minuten-Takt verkehrt. Für den Bahnhof Zollikon stellt er den Antrag, den behindertengerechte Zugang zu ergänzen. Zwischen Bushaltestelle und Zugperron soll ein direkter Weg entstehen. «Der aktuelle Zugang mit einem unzumutbaren Umweg, genügt nicht mehr, um die Umsteigezeit zu garantieren», heisst es dazu im Verhandlungsbericht. Zudem soll ein zusätzliches Perron auf der Seite des Bahnhofgebäudes das Umsteigen in Fahrtrichtung Rapperswil erleichtern.

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