Zum Schutz des Wassers

Von Birgit Müller-Schlieper ‒ 31. März 2023

Die Seeretter Zollikon trainieren nun im Fohrbach. Die neuen Massnahmen betreffen auch Schwimmer und Schwimmerinnen.

Vergangene Woche trainierten die Seeretter das erste Mal im Fohrbach für den Ernstfall. Morgen geht es erneut mit dem Boot ins Becken. (Bild: fm)
Vergangene Woche trainierten die Seeretter das erste Mal im Fohrbach für den Ernstfall. Morgen geht es erneut mit dem Boot ins Becken. (Bild: fm)

Die Qualität des Wassers im Zürichsee ist in den vergangenen Jahren konstant gestiegen – auch weil besonders gegen Verunreinigungen vorgegangen wurde. Aus dem Grund darf ab dem 1. April der Seerettungsdienst Zollikon nicht mehr im See trainieren. Insbesondere die Motoren gelten als unzulässige Belastung. Zu Übungs­zwecken wurden daher die Boote vergangene Woche ins Schwimmbad Fohrbach gebracht. Trainiert wird natürlich nur ausserhalb der Öffnungszeiten. Das nächste Mal morgen Samstag ab 14.15 Uhr.

Die neue Massnahme bedeutet auch, dass die Seebadi nicht nur einen neuen Pächter, sondern auch eine Hygienebeauftragte bekommt. Diese wird darauf achten, dass Schwimmer und Schwimmerinnen vor dem Bad – oder dem Sprung ins kühle Nass – ausgiebig duschen. Für die Kontrolle des übrigen Uferabschnitts soll eine private Sicherheitsfirma beauftragt werden. Paral­lel dazu wird dem Wasser in Ufernähe eine chemische Substanz zugefügt, die biologisch abbaubar ist, sich aber im Kontakt mit Urin sofort orange färbt. Ähnlich wie bei der Leinenpflicht sollen Verstösse nicht sofort mit Bussen geahndet werden. Vielmehr soll die Bevölkerung durch Ermahnungen für den Naturschutz sensibilisiert werden.

Oder war das ganze wohlmöglich nur ein 1. April-Scherz? Hier geht es zur Auflösung.

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