Editorial

Historisch betrachtet

Geschichte wiederholt sich. Andere sagen, Geschichte würde sich reimen und einige meinen, sie hinterlässt lediglich ein Echo. Ich habe Geschichte studiert und bin mir deshalb

Rätselhaft

Ferien werden immer ein Rätsel bleiben. Bedenkt man, wie kurz ihr Anteil an der Lebenszeit ist, drei, vier, fünf Wochen im Jahr, ist bemerkenswert, wie

Freinacht fürs Herz

Wer sich bisher noch nicht mit dem Fussballfieber angesteckt hat, den kitzelt es inzwischen zumindest in der Nase. Die Schweiz steht im Viertelfinale, und Zürich hat für den Match am Sonntagmorgen eine Freinacht ausgerufen.

Was ein Dorf lebendig hält

Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, beginnt das nächste. Der Gemeindepräsident gibt nach acht Jahren sein Amt ab, für neue Gemeinderätinnen und -räte beginnt die Chance, Verantwortung zu übernehmen. Die Kirchenpflege verabschiedet Mitglieder, begrüsst neue, der Sozialdiakon tritt sein neues Amt an.

Flüssiges Kapital

Wollte man heute mit durchschnittlichem Einkommen ein durchschnittliches Haus kaufen, so hätte man vor 33 Jahren zu sparen beginnen müssen. Um die 2500 Franken hätte

Besitzen

Man kann, wenn man genug Geld hat, fast alles besitzen. Einzige Ausnahme sind glücklicherweise Menschen. Abgesehen davon kann man Land, Tiere, Musik oder Texte besitzen. Selbst die Arbeit anderer Menschen kann man besitzen und das Recht am eigenen Bild besitzt man ebenfalls – ausser man wird in einer grösseren Gruppe und an einem öffentlichen Anlass fotografiert, dann verfällt dieses Recht.

Es ist ein Wasserleben

Ohne Wasser kein Leben, vermuten die Astrophysikerinnen unseres Planeten, und suchen Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxien nach Hinweisen auf das entscheidende Element ab. Da haben wir

Diese Jungen

Zeitung ist für uns angejahrte ­Semester. Ohne Druckerschwärze als Schmiermittel dringt kein Bit Information in unser Hirn. Die ­Jungen scrollen am Handy, kennen die Zeitung nur noch von Oma und Opa. Wirklich?

Leben im Wandel

«Nichts ist so beständig wie der Wandel», sagte der griechische ­Philosoph Heraklit. In Zollikon ­verwandeln sich Baustellenwände in eine Kunstgalerie und der karge Dorfplatz in

En glatte Einer

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie der Lehrer in der vierten Klasse einen spontanen Einfall hatte: unangekündigte Blitz-Kopfrechenprüfung. Auf einem halbierten A4-Zettel mussten

Historisch betrachtet

Geschichte wiederholt sich. Andere sagen, Geschichte würde sich reimen und einige meinen, sie hinterlässt lediglich ein Echo. Ich habe Geschichte studiert und bin mir deshalb

Rätselhaft

Ferien werden immer ein Rätsel bleiben. Bedenkt man, wie kurz ihr Anteil an der Lebenszeit ist, drei, vier, fünf Wochen im Jahr, ist bemerkenswert, wie

Freinacht fürs Herz

Wer sich bisher noch nicht mit dem Fussballfieber angesteckt hat, den kitzelt es inzwischen zumindest in der Nase. Die Schweiz steht im Viertelfinale, und Zürich hat für den Match am Sonntagmorgen eine Freinacht ausgerufen.

Was ein Dorf lebendig hält

Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, beginnt das nächste. Der Gemeindepräsident gibt nach acht Jahren sein Amt ab, für neue Gemeinderätinnen und -räte beginnt die Chance, Verantwortung zu übernehmen. Die Kirchenpflege verabschiedet Mitglieder, begrüsst neue, der Sozialdiakon tritt sein neues Amt an.

Flüssiges Kapital

Wollte man heute mit durchschnittlichem Einkommen ein durchschnittliches Haus kaufen, so hätte man vor 33 Jahren zu sparen beginnen müssen. Um die 2500 Franken hätte

Besitzen

Man kann, wenn man genug Geld hat, fast alles besitzen. Einzige Ausnahme sind glücklicherweise Menschen. Abgesehen davon kann man Land, Tiere, Musik oder Texte besitzen. Selbst die Arbeit anderer Menschen kann man besitzen und das Recht am eigenen Bild besitzt man ebenfalls – ausser man wird in einer grösseren Gruppe und an einem öffentlichen Anlass fotografiert, dann verfällt dieses Recht.

Es ist ein Wasserleben

Ohne Wasser kein Leben, vermuten die Astrophysikerinnen unseres Planeten, und suchen Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxien nach Hinweisen auf das entscheidende Element ab. Da haben wir

Diese Jungen

Zeitung ist für uns angejahrte ­Semester. Ohne Druckerschwärze als Schmiermittel dringt kein Bit Information in unser Hirn. Die ­Jungen scrollen am Handy, kennen die Zeitung nur noch von Oma und Opa. Wirklich?

Leben im Wandel

«Nichts ist so beständig wie der Wandel», sagte der griechische ­Philosoph Heraklit. In Zollikon ­verwandeln sich Baustellenwände in eine Kunstgalerie und der karge Dorfplatz in

En glatte Einer

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie der Lehrer in der vierten Klasse einen spontanen Einfall hatte: unangekündigte Blitz-Kopfrechenprüfung. Auf einem halbierten A4-Zettel mussten

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